Start 3. Etappe Leitungsbau
Grindelwald, 25. August 2010
Anfangs September beginnt die dritte Bauetappe am Fernwärmenetz Grindelwald. Die Anstösser der ersten beiden Etappen werden bereits ab Herbst mit CO2-neutraler Holzwärme versorgt. Ziel ist es, alle Leitungsarbeiten in der Dorfstrasse bis Weihnachten abzuschliessen, so dass die letzte Etappe im Frühling 2011 den Verkehr und Tourismus auf der Hauptstrasse kaum mehr beeinträchtigen wird.
In der dritten Bauetappe werden die beiden letzten Leitungsabschnitte in der Dorfstrasse vom Hotel Jungfrau Lodge zum Hotel Cabana und von der Einmündung Grabenstrasse bis zum Heimatmuseum / Pfarrstutz gebaut. Ein weiterer Leitungsast wird in der Spillstattstrasse zwischen Sandigenstutz und Spillstatt verlegt. In den Abschnitten Pfarrstutz und Spillstattstrasse werden zusätzlich die Elektrizitäts- und Wasserleitungen erneuert, wobei der Wasserleitungsbau in der Spillstattstrasse voraussichtlich erst 2011 erfolgt, da es nicht möglich sein wird, alle Leitungen im selben Graben zu verlegen. Die Bauarbeiten starten am 30. August in der Spillstattstrasse und am 6. September beim Pfarrstutz. Der Abschnitt Cabana wird ab 11. Oktober in Angriff genommen. Die Arbeiten dauern je nach Wetter und Baufortschritt längstens bis 19. Dezember. Gearbeitet wird jeweils werktags von 8.00 bis 17.00 Uhr. Der Verkehr muss einspurig an den Baustellen vorbeigeführt werden. In den Abschnitten Cabana und Spillstattstrasse kommt in den Spitzenstunden der Verkehrsdienst zum Einsatz. Im Abschnitt Pfarrstutz/Kirche wird der Verkehr bei Bedarf talaufwärts über die Grabenstrasse und das Rybigässli umgeleitet, talabwärts bleibt er auf der Dorfstrasse. Grindelwald bleibt für Tages- und Feriengäste somit problemlos erreichbar.
Die Mitte Juli durch eine Fehlmanipulation beschädigten Heizungsspeicher wurden inzwischen ersetzt. Das Dach, das zur Montage geöffnet werden musste, ist bereits wieder gedeckt. Das Holzheizwerk nimmt wie geplant am 14. September 2010 den
Betrieb auf.
Erweiterung Fernwärmenetz: Neuer Grosskunde in der Spillstatt
Grindelwald, 10. Mai 2010
Heizen mit Holz hat Zukunft – nicht nur aus Gründen des Klimaschutzes. Die Entwicklung des Erdölpreises hat einen weiteren Grossverbraucher, die Wohnüberbauung Spillstatt, von den Vorteilen eines Anschlusses ans Fernwärmenetz der Holzwärme Grindelwald AG überzeugt. Das Netz kann somit erstmals erweitert werden.
Die neue von der Firma Griwaplan AG realisierte Wohnüberbauung an der Spillstatt wird ebenfalls mit CO2-neutraler Fernwärme aus dem Holzheizwerk beheizt werden. Der Fernwärmeast im Gebiet Spillstatt wird deshalb um rund 230 Meter nach Westen verlängert. Die Netzerweiterung eröffnet auch zahlreichen weiteren Hauseigentümern in der Umgebung die Möglichkeit, ihr Heizsystem auf Holzwärme umzustellen. Die Netzerweiterung Spillstatt wird im Herbst 2010 in Angriff genommen.
Die Bauarbeiten an der zweiten Etappe des Fernwärmenetzes schreiten plangemäss voran. Das Holzheizwerk ist im Rohbau fertig gestellt. Inzwischen wird am Innenausbau gearbeitet. Ab September 2010 wird das des Fernwärmenetz etappenweise den Betrieb aufnehmen.
Einsetzen des Anlageherzstücks - Meilenstein für das Holzheizwerk Grindelwald
Grindelwald, 24. März 2010
Am 24. März 2010 wurden die Bestandteile der beiden Holzheizkessel ins Gebäude gehoben. Die Zeit nach Ostern wird für den Bau der zweiten Etappe des Fernwärmenetzes genutzt. Bereits im September wird das Holzheizwerk seinen Betrieb aufnehmen und erste Teile des Dorfzentrums mit Fernwärme versorgen.
Am 24. März konnte ein wichtiger Meilenstein beim Bau des Holzheizwerks in Grindelwald realisiert werden: ein Pneukran setzte die Bestandteile der beiden Heizkessel zur Endmontage in den Hauptraum ein. Die Anlage hat somit ihr Herzstück erhalten. Nun stehen der Bau des Dachs und der Innenausbau mit den technischen Installationen der Anlage auf dem Programm.
Am 6. April 2010 starten mit einem „Paukenschlag“ die Bauarbeiten zur zweiten Etap-pe des Fernwärmenetzes. An sechs Orten werden gleichzeitig Gräben erstellt: Bei der Heizzentrale wird der fehlende Leitungsabschnitt bis zum Locherbodenweg ergänzt. An der Dorfstrasse wird die Lücke zwischen dem Hotel Regina und dem Sportzentrum geschlossen und die Leitung talaufwärts vom C&M bis zum Theater- und Kongresssaal verlängert. Ausserdem werden zahlreiche rückwärtige Zubringerleitungen und Liegenschaftsanschlüsse realisiert, wie der Anschluss der Schulanlage Graben und die Äste Westumfahrung / Gemeindeverwaltung sowie Bahnhof – Alpina / Alpenhof. Die Gemeinde Grindelwald und die Elektrizitätswerk Grindelwald AG (EWG) erneuern zudem in der Dorfstrasse die Wasser- und Elektrizitätsleitungen. Eine besondere Herausforderung bilden der Postplatz und das Reginagässli, da hier auch noch eine neue Kanalisation erstellt wird. Die von lokalen Bauunternehmen gebildete Arbeitsgemeinschaft bietet für den Leitungsbau sieben bis acht Equipen auf. Gearbeitet wird jeweils werktags von 8.00 bis 17.00 Uhr.
Der Leitungsbau besetzt in den beiden Bauabschnitten an der Dorfstrasse jeweils die talseitige Fahrbahn. Der Verkehr wird einspurig daran vorbei geführt. Zur Verkehrsregelung kommen in den Spitzenstunden Ampeln und der Verkehrsdienst zum Einsatz. Es ist mit ähnlichen Verkehrsbehinderungen wie im letzten Herbst zu rechnen. Grindelwald bleibt für Tages- und Feriengäste aber problemlos erreichbar. Die Bauarbeiten an der Dorfstrasse dauern bis ca. Ende Mai 2010. Die Nebenäste werden mit Ausnahme der Schulanlage Graben bis zu den Sommerferien fertiggestellt.
Heizwerkführer
Grindelwald, 11. Februar 2010
Der Grindelwalder Ruedi Kaufmann wird erster Heizwerkführer im Holzheizwerk der Holzwärme Grindelwald AG.
Der 38-jährige Ruedi Kaufmann hat die Lehre zum Netzelektriker bei der BKW FMB Energie AG in Spiez absolviert. Darauf folgte die Zweitlehre zum Maurer bei der Alpinice AG in Grindelwald. In den Wintermonaten arbeitete er vorwiegend als Skilehrer und Skilehrerexperte. Während seiner Tätigkeit als Geschäftspartner der Privat Outdoor Guiding GmbH absolvierte er die Handelsschule und erlangte den eidgenössischen Fachausweis im Tourismus-Management.
Ruedi Kaufmann wird für den reibungslosen, sicheren und kontinuierlichen Betrieb des Holzheizwerks zuständig sein. Als Heizwerkführer fährt er die Anlage wirtschaftlich mit schonendem Einsatz von gegebenen Ressourcen. Sein Ziel ist die optimale Produktion von Nutzenergie in Form von Wärme unter Einhaltung der Schadstoffbelastungsgrenzen von Luft, Wasser und Erdreich. Das Holzheizwerk wird ab September 2010 zahlreiche Gebäude mit CO2-neutraler Wärme versorgen.
Er tritt die Stelle als Heizwerkführer per 1. April 2010 an und begleitet den Bau und die Inbetriebnahme der Anlage im Frühling/Sommer dieses Jahres.
Guter Baufortschritt, erfolgreiche Kapitalerhöhung
Grindelwald 3. Dezember 2009
Die Arbeiten zum Bau des Fernwärmenetzes der Holzwärme Grindelwald AG (HWG) kommen gut voran. Dank der guten Witterung, dem Verständnis der Bevölkerung und dem professionellen Einsatz der Bauunternehmer konnten die Fundamentarbeiten der Heizzentrale im Grund weitgehend und die Lei-tungsarbeiten zu gut einem Drittel abgeschlossen werden. Die Mitte September beschlossene Aktienkapitalerhöhung konnte dieser Tage erfolgreich abgewickelt werden. Damit und mit der Unterstützung durch das Konjunkturprogramm des Bundes sind die Voraussetzungen für die Fertigstellung des für die C02-Reduktion in Grindelwald wichtigen, rund 17 Mio. Franken teuren Werkes geschaffen.
Der im August 2009 begonnene Bau der Heizzentrale und des Fernwärmenetzes verläuft planmässig (vgl. Infoplattform www.holzwaerme-grindelwald.ch) und in guter Zusammenarbeit mit der Gemeinde und der Elektrizitätswerk Grindelwald AG (EWG). Die Verwertung des vorwiegend aus den regionalen Wäldern stammenden Holzes soll nach Vollausbau im Sommer 2011 jährlich die Verbrennung von 1,6 Mio. Litern Heizöl ersetzen und damit rund 4'300 Tonnen C02 einsparen. Dank dem bisher guten Bauverlauf und der Unterstützung durch das Konjunkturprogramm des Bundes können derzeit Möglichkeiten zur weiteren Optimierung des Angebotes der HWG an ihre Kunden geprüft werden.
Die HWG hat an ihrer ausserordentlichen Generalversammlung vom 15. September 2009 beschlossen, ihr Aktienkapital von 500'000 auf 2'500'000 Franken aufzustocken. Erfreulicherweise konnte eine stattliche Anzahl von zusätzlichen Aktionären aufgenommen werden. Mehrere bisherige Aktionäre haben ihren Aktienbestand aufgestockt. Die HWG zählt heute 59 Aktionäre. Dieser Tage nun konnte die Aktienkapitalerhöhung mit dem Eintrag ins Handelsregister rechtsgültig abgeschlossen werden.
4'300 Tonnen CO2-Reduktion für das JUNGFRAU KLIMA
Holzwärme Grindelwald, Spatenstich
Grindelwald, 13. August 2009
Die Holzwärme Grindelwald AG (HWG) nimmt heute die Arbeiten auf zur Errichtung des umweltfreundlichen Holzheizwerks. Diese umfangreichen, teilweise auch im Bereich der Dorfstrasse Arbeiten sollen zur Minimierung der Belastungen von Bevölkerung und Tourismus etappenweise bis Ende 2011 abgewickelt werden.
Mit dem ersten Spatenstich in Anwesenheit von Grossratspräsidentin Chantal Bornoz-Flück und Gemeindepräsident Mäni Schläppi wird ein breit gefächertes Programm zur Information von Bevölkerung, Eigentümern, Anwohnern, Gästen, Hoteliers, Gewerbe und weiteren Interessierten und Betroffenen gestartet. Mit Rücksicht auf die laufende Sommersaison wird die erste Bauetappe erst Mitte September im Bereich der Dorfstrasse beginnen. Während der Wintersaison werden die Arbeiten eingestellt. Die Einwohnergemeinde Grindelwald, die Sol-E Suisse AG (ein Tochterunternehmen der BKW FMB Energie AG) und die Elektrizitätswerk Grindelwald AG (EWG) bauen zusammen mit dem Hotelierverein Grindelwald woie dem Handwerker- und Gewerbeverein Grindelwald ein umweltfreundliches Holzheizwerk, das ab September 2010 mit Waldholz, Flurholz, Restholz und Altholz, grösstenteils aus der Region, CO2-neutral betrieben wird. Die Verwertung des aus den regionalen Wäldern stammenden Holzes soll jährlich die Verbrennung von 1,6 Millionen Litern Heizöl ersetzen, was rund 90 Fahrten von schweren Tanklastwagen nach Grindelwald entspricht. Die Kosten des Werks mit einer Spitzenleistung von 6‘000 Kilowatt werden sich auf rund 17 Mio. Franken belaufen.
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